Die Firma Google erfasst Plätze, Straßen und Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt. Die Bilder werden mittels Spezialfahrzeugen aufgenommen, die öffentlichen Straßen abgefahren. Dieses Bildmaterial wird mit zeitlicher Verzögerung ins Internet gestellt. Vom heimischen Bildschirm aus ist es dann für jeden Internetnutzer aus der Fußgänger-Perspektive als Panoramafoto im 306-Grad-Winle einsehbar. Dies ermöglicht es dem Internetnutzer, einen Standort so zu beobachten, als ob er selbst auf der Straße stünde. Nach eigenen Angaben macht Google dabei alle Gesichter und Kraftfahrzeugkennzeichen - auch ohne Widerspruch – unkenntlich. Unabhängig davon räumt Google den Bewohnern und Grundstückseigentümern die Möglichkeit ein, der Veröffentlichung der sie betreffenden Bilder zu widersprechen. Diese Bilder von Personen, Fahrzeugen oder Häusern werden dann vollständig aus Google Street View entfernt. Schriftliche Widersprüche können dabei an
Google Germany GmbH
Betr.: Street View
ABC-Straße 19
20354 Hamburg
gerichtet werden. Dabei sollte auch die genaue Anschrift der Wohnung und des Hauses angegeben werden, gegen dessen Veröffentlichung sich die Beschwerde richtet.
Ein Formular kann unter http://www.bmelv.de/cln_163/SharedDocs/Downloads/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/MusterwiderspruchGoogleStreetview-PDF.html
heruntergeladen werden.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie zum Beispiel bei Google unter http://www.google.de/help/maps/streetview/privacy.htm oder beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter http://www.bmelv.de.
Muster als Anlage
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